Inhaltsverzeichnis

1. Einsatzauftrag

1. Einsatzauftrag

Medizinische Absicherung der Events im Seepark.
Die Absicherung umfasst die sanitäts- und rettungsdienstliche Absicherung aller Besucher und Beteiligten. Die Aufgaben des DRK umfassen folgende Punkte:


1.1 Allgemeine Lage

Die jeweiligen Einsatzkräfte werden zu Einsatzbeginn durch den Einsatzleiter / Abschnittsleiter über die jeweils gültige Lage informiert. Wird keine aktuelle Lage bekannt gegeben, gilt folgende allgemeine Lage:

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Menschen und der Veranstaltungsart im Besonderen ist mit einer erhöhten Anzahl individualmedizinischer Notfälle und vielen Hilfeleistungen zu rechnen.

Die Veranstaltungsfläche erstreckt sich über den gesamten Seepark und ist somit sehr groß sowie für eine schnelle Erreichbarkeit eher suboptimal.
Wir gehen schwerpunktmäßig von alkoholisierten Personen aus sowie auch der Einsatznotwendigkeit nach begangenen Körperverletzungen, Stürzen oder sonstigen Unfällen, die in die Kategorie „chirurgische Einsätze / Notfälle“ einzuordnen sind.
Der Sanitätsdienst berücksichtigt eine individualmedizinischen Notfallplanung.

1.2 Gefahrenschwerpunkte

Die jeweiligen Einsatzkräfte werden zu Einsatzbeginn (sowie bei Veränderungen auch unverzüglich während des Dienstes) durch den Einsatzleiter / Abschnittsleiter über die jeweils gültigen Gefahrenschwerpunkte informiert. Werden keine besonderen Gefahrenschwerpunkte genannt, gilt folgende allgemeine Darstellung:

Erfahrungsgemäß sehen wir die Gefahrenschwerpunkte wie folgt: * Hauptbühne im Veranstaltungsgelände * Zaunanlagen des gesamten Veranstaltungselände (insbesondere bei Übersteigen der Zaunanlagen kam es schon zu schweren Verletzungen). * Heimweg Kehlbach entlang der Kläranlage * (ab Besucherzahlen > 500) Camping-Bereich und Badesee


2 Einsatzdurchführung

2.1 Voraussetzung zur Dienstteilnahme

2.2. Teilnahme als Notarzt

Wird für einen Dienst ein Notarzt benötigt, so wird dies explizit ausgeschrieben. Kontaktaufnahme mit Notärzten erfolgt nach Absprache mit der Bereitschaftsleitung. Voraussetzung zum Notarztdienst ist die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung zum Notarzt.

2.3. Verhaltensregeln

2.4. Aufgabendefinition

2.4.1. Sanitätstreife

2.4.3. Unfallhilfstelle (UHS/Wache)

2.4.4. Krankentransportwagen (KTW)

Ein KTW wird nur bei entsprechender Gefahrenlage und zur eventuellen Vorhalteerweiterung eingesetzt.

2.4.5. Rettungstransportwagen (RTW)

Ein RTW wird nur bei entsprechender Gefahrenlage und zur eventuellen Vorhalteerweiterung eingesetzt.

3. Treffpunkt / Verpflegung / Abrechnung / Logistik

3.1. Treffpunkt

Vereinsheim DRK Ortsverein Pfullendorf e.V.
Zum Eichberg 12
88630 Pfullendorf
Bei den Zeiten im Hiorg handelt es sich um die jeweiligen Dienstbeginn-Zeiten am Veranstaltungsort. Treffpunkt ist in der Regel 30 Minuten vor Dienstbeginn auf der Wache in Pfullendorf (Zum Eichberg 12; 88630 Pfullendorf). Bitte berücksichtigt hier Fahrzeiten und Verkehrslagen zum Veranstaltungsort. Aus diesem Grund kann der Treffpunkt auch mal früher sein.

3.2. Verpflegung

Kaltgetränke für die Helfer werden in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt. Abweichende Informationen können aus der Beschreibung zum Dienst im Hiorg entnommen werden.
Essen kann nach Absprache mit der zuständigen Führungskraft an den Verkaufsständen kostenpflichtig erworben werden.
In der Regel ist mit dem Veranstalter jedoch die kostenfreie Verpflegung der Einsatzkräfte vereinbart. Genaue Informationen ergeben sich zu Dienstbeginn.

4. Führung und Verbindung

4.1 Führungsstruktur

Der Einsatz wird durch eine Sanitätsdiensteinsatzleitung geführt. Bei großen Festivals kann die Veranstaltungsfläche in mehrere Einsatzabschnitte unterteilt sein. In diesem Fall werden die Einsatzabschnitte durch jeweils einen Abschnittsleiter geführt. Die Transportfahrzeuge unterstehen direkt der Sanitätsdiensteinsatzleitung und werden durch die Integrierte Leistelle disponiert und ggf. auch alarmiert.

4.2. Patientendokumentation

Die Einsatzkräfte erheben und dokumentieren alle Patientendaten grundsätzlich in Schriftform. In den stationären Versorgungseinheiten werden Patientendaten zusätzlich digital erfasst. Bei ärztlichen Behandlungen wird ein „DIVI-Protokoll“ verwendet.

4.3. Pressearbeit

Ansprechpartner für die Presse ist der Einsatzleiter. Einzelne Helfer nehmen keinen Kontakt zur Presse auf und geben der Presse keine Auskunft.

4.4. Ansprechpartner

Ansprechpartner für Fragen vor dem Dienst ist die Bereitschaftsleitung bzw. die zuständige Sanitätsdienstleitung der Bereitschaft Pfullendorf (sanitaetsdienste@drk-pfullenodrf.de):